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Bernau, den 9.12.2018 |
gw/ - Gratulation & Anliegen angesichts des in Hamburg mehrfach bemühten C |
![]() ![]() FAULE ? - FLEISSIGE ? > ANTEILSRECHT: BGE |
Von: Selbst
<gabrieleweis@web.de> An: info@cdu.de Betreff: AN: Frau Kramp-Karrenbauer - Glückwunsch und Anliegen Kopie an: jens.spahn@bundestag.de, paul.ziemiak@bundestag.de Datum: Sun, 09 Dec 2018 18:34:48 +0100 |
Sehr geehrte
Frau Kramp-Karrenbauer,
zunächst meine von Herzen besten Wünsche für den Weg, der nun als neue Partei-Vorsitzende der CDU und Weiterem vor Ihnen wie uns allen liegt. Sie haben das C zu einem zentralen Motto Ihrer Bewerbungsrede gemacht - und haben auf die Herausforderungen verwiesen, die sich aus verschiedenen Lebenslagen und Problemkontexten heraus stellen. Ich bin Christin, mein engagiertes politisches Denken kreist seit je zentral darum, was das jeweils konkret heißen könnte, mit der je ´eigenen WÜRDE´ des Menschen, ´die ihm nicht zu nehmen sei´, ´umzugehen´ (vgl: https://www.kas.de/veranstaltungsberichte/detail/-/content/christliches-menschenbild-als-herausforderung-zur-grundsatzprogrammdiskussion-der-cdu ) ... - Wo immer wir uns hingespannt finden auf ein göttliches Du, das uns nichts vorwirft, nichts mit Zorn beantwortet, nicht Strafe verhängt, sondern uns den Frieden des Aushaltens und der Furchtüberwindung bietet, dürfen wir uns als Geschöpfe wie als Schöpfende zu ebenbildlich großherzigem Antworten gerufen finden... Aber tun wir das auch hinreichend ? In Ihrer Bewerbungsrede formulieren Sie: "Es (das christliche Menschenbild) nimmt den Menschen mit all seinen Fähigkeiten zur Selbstverantwortung, mit der Fähigkeit, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen, wahr. Aber es nimmt ihn auch dort wahr, wo er schwach ist und wo er unsere Solidarität verdient hat."
Nur so können wir die Dinge gedeihlich
einrichten, damit werden kann/Würde behält und neu gewinnt, was auf
Entfaltung wartet und nur in wechselseitiger Achtung und Anregung zu
wachsen vermag.
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1.
Ein
Menschenrecht auf Leben und
wechselseitig zugestandene
Würde
existiert
nur im Kontext
f ü r
a l l e gedeihlicher ANEIGNUNGS-RECHTE und
-SPIELRAUM-SYSTEME. (U.a. lassen nicht zuletzt (!) die sogenannt ´Unproduktiven´ für die sogenannt ´Produktiven´/die ´Leistungsträger´, erfahrbar werden, was es mit den Wurzeln und Grenzen etwa jeder menschlichen und sonstigen Produktivität auf sich hat ... - b e i d e wecken, sobald sie einander uneingeschränkt achten, ineinander Kräfte jenes gedeihlichen Miteinanders, auf das alle angewiesen sind ...
U.a. Menschen
finden sich als Wesen im Werden, ausgestattet mit einem nie voll
auslotbaren ´...Würde´ (Werden-Können, Werden-Wollen,
Werden-Dürfen, Werden-Sollen bis -Müssen) - das alles voller
innerer wie äußerer Möglichkeiten u n d Grenzen, die zumeist
nur sehr z.T. so oder so einforderbar in ihrer Hand
liegen... - weit weit jenseits sogenannter ´Faulheit´ und
sogenannten ´Fleißes´...)
Forts. unter:
http://buergerbeteiligung-neu-etablieren.de/LBK/mat/denkbares%20BGE_MANIFEST.html
Merci für Ihre
Aufmerksamkeit, gesegnete Weihnachtstage sowie viel Mut, Kreativität
und Kraft für Ihr Tun
Gabriele Weis
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