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NEUROLOGISCH ANGESTOSSENE  DENKANSÄTZE
 
 

gw/ tagesnotiz 5.2.2018

 
 
Thesen Hirnforscher
 

„Wir brauchen Gemeinschaften, deren Mitglieder einander einladen, ermutigen und inspirieren, über sich hinauszuwachsen.“

 

 

 

Die bisherigen Gemeinschaften, die wir gegründet haben, sind für die Entfaltung von Potenzialen nicht so günstig.

Das sind Angst-, Weck-, Not-, Besitzstandswahrungs-gemeinschaften.

 

Im Konkurrenzmodell werden Menschen zu Objekten

von

Bewertungen,

Erwartungen,

Belehrungen,

Absichten,

Zielen

und Maßnahmen.

In dem Augenblick, wo man das tut, kommt es im Hirn desjenigen, der sich da so erlebt, dass er so zum Objekt gemacht wird, zu einer Aktivierung von genau denselben Bereichen, die auch dann aktiviert werden, wenn der körperliche Schmerzen hat.

Entstanden sind dann eben solche Gesellschaften, in denen einer den anderen sagt, wo es lang geht, wo einer sich auf Kosten von anderen bereichert.

 

So findet

keine Potentialentfaltung,

kein Austausch,

keine Begegnung

statt.

 

 Diese sind nur bei

Anerkennung des Menschen als Subjekt möglich,

wodurch Co-Kreativität stattfinden kann

als Austausch, Zusammenwirken, Teilen von Erfahrungen und Wissen.

 Der Vorschlag, andere Menschen nicht mehr als Objekte zu betrachten, ist ein sehr grundsätzlicher Ansatz, der fast alles in Frage stellt, was wir in unserer westlichen Gesellschaft leben.

Man muss wieder Subjekt werden, damit man die Welt verändern kann.

 
 
 
 
 
 
 
 

gw/ tagesnotiz 4.2.2018

 
 
Thesen Hirnforscher
Gerald Hüther
 

Hauptaussagen :
  1. Selbst degenerative Veränderungen müssen nicht zur Demenz führen.
     
  2. . Das Gehirn hat bis ins hohe Alter die Fähigkeit sich zu erneuern.
    Die  Neuroplastizität des Gehirns lässt neue Nervenzellen entstehen, es können sich neue Verbindungen zwischen Hirnzellen bilden. Sie können Vernetzungen ersetzen, die im gealterten oder geschädigten Hirn verloren gegangen sind.
 
 
Als Beweis für These 1 führt Hüther das Ergebnis einer Demenz-Langzeitstudie mit alten US-Nonnen an: Die Untersuchungen nach dem Tod zeigten bei einem Drittel der Frauen ein stark geschädigtes Gehirn. Doch trotz Ablagerungen und verstopften Gefäßen hatte kaum eine zu Lebzeiten Demenz. Den Nonnen-Gehirnen war es offenbar gelungen, den Abbau zu kompensieren und ihr Gehirn „umzubauen“.
Als Beweis führt Hüther das Ergebnis einer Demenz-Langzeitstudie mit alten US-Nonnen an: Die Untersuchungen nach dem Tod zeigten bei einem Drittel der Frauen ein stark geschädigtes Gehirn. Doch trotz Ablagerungen und verstopften Gefäßen hatte kaum eine zu Lebzeiten Demenz. Den Nonnen-Gehirnen war es offenbar gelungen, den Abbau zu kompensieren und ihr Gehirn „umzubauen“.
 
die Regeneration des Gehirns nur gelingt, wenn jemand in einer Welt lebt, in der er sich wohlfühlt. In der er versteht, was vor sich geht. Wo er geschätzt wird und mitgestalten kann.
Die Regeneration
des Gehirns  gelingt,
wenn jemand
in einer Welt lebt:


1.  in der er sich wohlfühlt
2.  in der er versteht, was vor sich geht.
3.  wo er geschätzt wird und mitgestalten kann.