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gw/ Beitrags-Chronologie
Bernau, 21.1.2019
 
 
 
 
 
 

21.1.2019 gw Kommentar/  ZUGANG ZU BESITZ 

auf/ Peds Ansichten: Kommentar zu „Die Sache mit dem Herz im Smartphone“

 
 
 
 
 
 
 
 

Es komme darauf an, „aus dem empathielosen VERbrauchen ein achtsames GEbrauchen zu machen.“ – uneingeschränkt: JA !

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Ich denke, das sollten möglichst viele Menschen sich generell zu eigen machen:

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Wegwerf-Mentalitäten, wie im Grunde alle in unseren Breiten sie sich angewöhnt haben, treffen nicht nur extremst Fremd-Ausgebeutete im gebeutelten Afrika und und und… –

… sie treffen auch all unser Tun hierzulande, das nicht mehr dem schätzenswerten Produkt gilt, sondern dem schmückenden gerade angesagten und morgen schon wieder für uninteressant erklärten Label…

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@Patriot fragt:

„Wer soll diese seltene Erden besitzen?“

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Ich antworte:

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Besitzrechte sind einkommens-, ja vorteilsnahme-orientierte Organisations-Elemente, die für Regelungs-Klarheit, aber auch für Ausbeutung sorgen.

In der Regel besitzen generell die Bewohner eines Landes bereits im Wortsinn die Bodenschätze unter seiner Oberfläche und die Landesregierungen regeln seine Erwerb- und Veräußerbarkeit zugunsten wirtschaftlicher Nutzung (im Optimalfall zum Wohle aller) .

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Für jeden von außen, der etwas von den Bodenschätzen unter Land X erwerben will, müsste gelten, dass er sie in den Spielen von Angebot und Nachfrage zum nicht weiter manipulierten Marktpreis FAIR einfach erwirbt:
Was selten ist und so oder so aufwändig verfügbar zu machen und herzustellen, muss eben hoch bezahlt werden… – das im Grunde Selbstverständlichste von der Welt !
Jede Preisbildung, ja -Erzwingung (!!) jenseits von Kostenwahrheit ist Irrsinn zulasten anderer – in der Konsequenz zulasten aller …

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Bei fairen Preisen und Handels-Usancen gäbe es vor Ort zumindest die Chance zu halbwegs angemessenen Löhnen und Kapital-Akkumulationen in den Händen der Ansässigen.
Dass Multis ihre Marktmacht schamlos nutzen gegenüber bewusst korrupt versorgten Landesregierungen zuungunsten der Menschen ´ihrer´ Länder, ist etwas, das die bisher meisten Bürger/innen der Marktmacht-Länder einfach geschehen lassen, gar befürworten und als Schnäppchen-Jäger/innen noch befeuern.

Schnäppchen ´braucht´ nur, wer hin zu den Verlierern von Einkommensordnungen geschoben zu werden droht oder dort bereits gelandet ist !

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Machen wir uns also Gedanken um unsere Einkommensordnungen:

Basieren wir sie etwa auf ein Drittel-BIP-BGE

und betreiben, insbesondere auch wo immer wir im Außenhandel tätig sind, endlich : FAIRPLAY … !

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Wo wir in unseren Anstellungs-Verhältnissen dafür kein Gehör zu erwirken vermögen:

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  • Suchen wir die Verständigung mit Kolleg/innen, denen wie uns die Kostenlügen der ´Märkte´ auf der Seele brennen, und entwickeln alternative bürgerschaftlich-selbstorganisatorische Unternehmens-Kooperativen auf der Basis neuen FAIRPLAYS … !

 

  • Und lassen wir, wo immer wir es können, das Schnäppchen-Jagen ! Es macht die Mehrheit ärmer und eine schwindende Minderheit sinnlos reicher…

 

  • Gewinnen wir uns unsere Selbstachtung zurück als Menschen, die täglich besser begreifen, wie sehr jede Selbstachtung zuerst wie zuletzt von der Achtung anderer lebt, von der Achtung dessen, was sie für sich und andere zu tun und zu lassen wissen, von der Achtung dessen, was sie nicht selten unter erheblichen Mühen erarbeiten, von der Achtung dessen, was sie da und dort vermutlich besser begriffen haben als wir beispielweise …

 

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Jede/r von uns besitzt und erwirbt sich anderes als andere – nur wo wir es einander FAIR anbieten und von einander erwerben, nicht selten gar uns schenken (lassen), werden wir es konfliktfrei tun, ganz gleich zu wievielen wir es miteinander zu tun haben !

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vgl.:     NEUES FAIRPLAY

vgl.:     STATT MENETEKEL