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gw/ Beitrags-Chronologie
Bernau, 29.1.2019
 
 

Die Frage nach der Eigenart des Menschen ist ja schon überaus spannend…

 
 
 
 
 
 
 
 

Was sind ´TIERE´, frage ich mich da zum Einstieg ?

„Als Tiere werden LEBEWESEN mit Zellkern (Eukaryoten) angesehen, die ihre STOFFWECHSEL-ENERGIE NICHT wie Pflanzen AUS SONNENLICHT beziehen, Sauerstoff zur Atmung benötigen, aber keine Pilze sind. Zur Energie- und Stoffgewinnung ERNÄHREN SICH Tiere VON ANDEREN LEBEWESEN (Heterotrophie). Die meisten Tiere können sich aktiv BEWEGEN und besitzen SINNESORGANE. “ (Wikipedia)

 

MENSCHEN  verfügen damit über sämtliche Merkmale für die Erfassung jener Lebewesen, die wir als ´Tiere´ bezeichnen.
Und wie alle Arten auf diesem Planeten unterscheiden sie sich in ihren Potentialen und den Lebensräumen, auf die sie angewiesen sind.

 

 

Soweit verschiedene Arten etwas über einander wissen können, wird das nicht jenseits ihrer artspezifischen Wahrnehmungs-Grenzen und -Möglichkeiten geschehen können.  Jede Art spezifiziert sich selbst wie die Welt um sich herum auf arteigene Weise.
Der Mensch tut das offenbar aufgrund einer wirkungsmächtigeren Hirnphysiologie als jede andere Tierart und neigt deshalb wohl dazu, sich selbst zu überhöhen und als Gegenüber zu definieren.

Seine tierischen Mitlebewesen nennt er wild, u.U. zähmbar  –  seine menschlichen Mitlebewesen nennt er (un-)zivilisiert bis (un-)kultiviert.

GLEICHWOHL:  Ob nun ´wild´ oder oder ´im Rahmen verschiedenster bewusst entworfener Zusammenlebens-Konzepte´ agierend:  die Generierung von Über- und Unterordnungen gehört offenbar zum biogenetischen Programm aller Arten…
Auf Seiten der ´wilden´ Lebewesen pflegen wir Menschen diesbezüglich ein weitgehend programmiertes Verhalten auszumachen…
In und zwischen Menschengruppen schwanken wir zwischen mal so mal anderes postulierten Gestaltungs-Freiheiten und sogenannten bis tatsächlichen Gestaltungs-Notwendigkeiten.

IN JEDEM FALL haben standort-bewegliche Lebewesen auf gänzlich andere Weise Dominanzen untereinander auszuagieren als standort-feste, wie die Pflanzen und noch einmel andere als Pilze.
Insbesondere die Menschen ergänzen dabei ihre naturwüchsigen Kräfte im Eifern um gute Lebens- und Fortpflanzungs-Verhältnisse durch hochspannend entwickelbare Instrumente in den Wechselspielen gezielt und reflektierbar eingesetzter Kreativität  (von der wir außerhalb der Spezies Mensch Vergleichbares nicht finden.)

Nichts an dieser Kreativität ist sogenannt ´unnatürlich´, ´nicht naturwüchsig´…
Aber ohne dass sich in der Kreativtät des Menschen immer auch ein ´Gegenüber-allem-Existenten´ abspielte, wird es menschliche Kreativität nie geben…

 

DAMIT MUSS DER MENSCH Sinnfragen aufwerfen und beantworten (betreffs seiner selbst und seines sämtlichen Gegenübers … –   immer unterwegs zwischen:   allein oder mit-, nur neben- bis gegeneinander).

Das ist überhaupt nichts Leichtes, erfährt er sich doch   –  neben vielfältig wunderbaren Potentialen  –    zugleich als reichlich begrenzt und irrtums-anfällig … und geneigt, mögliche Enttäuschung zuweilen durch  so etwas wie prä-aktive Täuschung auszuballancieren…

WO MENSCHEN ´wild´ werden, also Programm- bzw. reduzierte Reiz-Reaktions-Wesen, die ihre Kreativität unreflektiert ins einfach nur Brutale drehen     – ´Monster´nennen wir sie dann gern, ´Bestien, die brutal-gefährlichsten aller Tiere´ – ,   da erschrecken wir über die Ungeheuerlichkeiten dessen, was Menschen im Schlechten  –  wie allerdings auch im Guten (!!) –  vermögen…

Jede/r kennt es von sich selbst:
Sobald wir uns einfach jenseits all unserer Wahrnehmungs-Potentiale von erlittenem oder auch nur befürchtetem Schmerz X triggern lassen, ´verbrennen´ wir gleichsam unser produktives Erinnern des Zusammenhangs von allem und begegnen unserer Umgebung nurmehr mit dem ins Erstarren gebrachten Teil unserer Bewegungs-Energie:  der berühmten kalten Wut bis hin zu sadistischer Ersatz-Freude am Vernichten…

 

ES LIEGT AN UNS, OB wir uns triggern lassen und uns anmaßen, andere zu triggern im Dienste fragwürdigster Interessen ….

Und:  es gibt da in keine Richtung Einbahnstraßen –  die Entscheidung fällt jede/r von uns in jeder Sekunde neu   –  sowohl für sich wie in summa bzw. in möglichst lebendigem Austausch explizit bis unterschwellig gemeinschaftlich…

 

DARÜBER SCHLAGEN UNSERE HERZEN ja nicht selten beseligt hoch bis an die ´Sterne´  (als Bild für das gleichsam göttlich-energetische Movens alles Existenten  –  in wie zwischen allem…)  –  und DARÜBER VERKRAMPFEN SIE SICH oft und oft ins Aberwitzige, sobald wir die Kategorie ´Macht´ als klug einzusetzendes und zu begrenzendes Instrument zur Droge im Kontext hybrider Wunsch-Entwicklungen pervertieren…

 

Wir nennen es ´Scheitern´, wenn zwischem beidem keine Ballance zustandekommt, wünschen dergleichen nicht selten gar bestraft, weil sogenannt ´verschuldet´,  bis hin zu dem Wunsch, es gäbe diesen eizelnen Menschen diese Menschengruppe, gar diese Spezies Mensch  besser nicht in der Welt´ …

Oder wir missverstehen die Entscheidungsnotwendigkeit, in der wir da stehen, als Ausstattung mit einem Gewalt-Potential gegen mögliche Machtloigkeit, entscheiden uns also für u.U. umfassende Bedenkenlosigkeit beim ´Aussortieren´ von ´Störendem´ vermeintlich ´zugunsten´ des so oder so je Eigenen…

 

 

Letztendlich ist dabei nicht von ´Gewicht´, ob wir beliebige bis aufgerüstete Stöcke zu Schlagstöcken, Speeren, …, Raketen… machen oder wärmendes Feuer unter einfachen bis hochtechnischen ´Zutaten´ als vernichtende Explosivkraft einsetzen…

… nicht von Gewicht für die/den, die/der sie mit Verichtungsabsicht einsetzen will … – je totaler, desto ´hilfreicher´

… und im Grunde auch nicht von Gewicht für den, der solcher Vernichtung unterworfen wird:  ihr/sein Leben ist zu Ende…  –  wieviele zugleich und ggf. ob gar alle, das lastet auf den Seelen aller, die den Untergang ihrer Spezies nicht als selbstherbeigeführt geschehen wissen wollen …

 

Keine Bewegung, die nicht so oder so raumgreifend wäre: was sie be-, ja verdrängt, worüber sie sich hinwegwälzt, da verbindet sich alles auf neue – auf andere – Weise …. (vgl: z.B.: https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/expedition-europa-die-verwandlung-des-kontinents-100.html#autoplay=true)

 

 

Nicht dass etwas – darunter ggf. auch die Spezies Mensch, der Planet Erde gar – eines Tages u.U. auf schreckliche und aus menschlicher Sicht ggf. verschuldetste Weise untergehen wird, ist für unsere Entscheidungen entscheidend:

alles ist endlich und seine Endlichkeit ist offenkundig die Bedingung jedes sich sekündlich neu schaffenden Weiter.

 

Jede/r Einzelne wie all unsere kleineren und größeren Lebens-Gruppierungen ENTSCHEIDEN ALLEIN IM JEWEILIGEN HIER UND JETZT DAS WIE IHRER EXISTENZ  …

–   Die Zukunft liegt, anders als wir es gern hätten, so oder so wirklich planbar nie in unseren Händen… (!!)

ZUKUNFT ERWÄCHST ALLEIN MITTELBAR, denke ich, aus den heutigen und morgigen ´sekündlich´ neuen Gegenwarts-Gestaltungen, zu denen u.a. (!!!) wir finden und auf die wir uns zu verständigen vermögen…

…  –   oder die wir, was Ballancen angeht, verfehlen… !

WO WIR UNS IM STARREN AUF´S MÖGLICHE VERFEHLEN VERFANGEN , werden uns gedeihliche Ballancen am allerwenigsten gelingen, wie mir scheint … !!