gw/ Beitrags-Chronologie             projekt-lbk.de               Initiatorin:  Gabriele Weis  |    IMPRESSUM  |   gabrieleweis@web.de  |   Datenschutzerklärung

Ziel-Seiten: 

ÜBERSICHT  |  0  |  1 2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  11  |  12  |  13  |  14  |  15  |  16  |  17 18  | 
19  |  19a  |  19a1  |  19a2  |  19a3  |  19a4  |  19b  |  19c  |  19d  |  19e  |  19f 19g  |  19h
20  |  20a  |  20b  |  20c  |  20c1  20c2  |  20c3  |  20c4  |20c5  |  20c6  |  20c7 
21  |  21a  |  21b  |  21c  |  21d  |  21e  |  21f1  |  21f2  |  21g  |
22 22a  |  22b  |  22c 22c1  |  22c2  |  22d  | 22d1  |  22d2   |  22d3  

 







übergreifendes Kommentar-TOOL 


K O M M E N T A R E
 






https://www.vollgeld.de/fuer-ein-waehrungsregister-der-zentralbank

https://www.dropbox.com/s/x8zg08neve5q8ff/Synopse%20Currency%20vs%20Banking%20deutsch.pdf?dl=0

https://www.vollgeld.de 















  4  Geld- & Finanz-System:   



VOLLGELD-SYSTEM 


Ziel:

die Kreditvergabe der Banken zu beschränken

und die Ausweitung der Geldmenge einzudämmen.
 

- Banken dürften nur noch Geld verleihen, das ihnen über langfristige Spargelder, andere Banken oder die Zentralbank (ZB) zur Verfügung gestellt wird.

- Neues Geld im System wäre dann allein Sache der ZB

-- über etwa:

-  Geldausgabe direkt an Geschäfts-Banken (GB)ausgeben, um damit deren Kreditvergabe anzukurbeln.

-  Geldausgabe an die Bürger/innen direkt als BGE
-  Geldausgabe an den Staat - als Anleihen


_________________________







5. Bei einer Kreditvergabe durch die Bank vollzieht sich in ihrer Bilanz lediglich ein Aktivtausch:
Das Vollgeld wird „ausgeschüttet“ auf das Vollgeld-Konto der KreditnehmerIn und in eine
Forderung gegen dieselbe umgebucht.

Diese Forderung kann nun nicht mehr „vergeben“ werden.
Vollgeld kann von einer Bank nur einmal verliehen werden, und es muss zuerst zu dieser getragen
werden.
Die Kreditvergabe durch Banken würde so funktionieren, wie sich das heute die meisten
Menschen vorstellen: Erst muss Geld zur Bank gebracht werden, erst dann sind Kredite möglich.


6. Laut McKinsey Global Institute beläuft sich der gemeinsame Kreditbedarf von Unternehmen und Haushalten in Deutschland auf 109% vom BIP, laut BIZ auf 164%.
Die privaten Finanzvermögen betragen in Deutschland laut Statista 175% vom BIP und übersteigen damit den volkswirtschaft-
lichen Kreditbedarf nach beiden Berechnungen.

Somit kann in „reifen“ Volkswirtschaften der Kreditbedarf aus den Sparanlagen gedeckt werden.
Sollten die Sparanlagen nicht ausreichen, um den realen Kreditbedarf zu decken, kann die Zentralbank auch in einem Vollgeld-Regime jederzeit zusätzliche Kredite an die Geschäftsbanken vergeben: gleich wie heute.


7. Das Halten von „Reserven“ (Zentralbankgeld) erübrigt sich, weil alles Geld Zentralbankgeld ist.
Die Mindestreserve entfällt.
Eine Hundert-Prozent-Reserve – die Deckung aller Girokontobestände mit Zentralbank-Geld – erübrigt sich aus demselben Grund.
Aus zwei Geldkreisläufen wird ein einziger mit nur einer Sorte Geld.

Heute ist der Geldkreislauf zwischen der Zentralbank und den Geschäftsbanken von dem zwischen den Geschäftsbanken und dem Publikum vollständig getrennt.
Das ist der Grund, warum elektronisches Geld der Zentralbank nie beim Publikum ankommt und alles Buchgeld, das wir für Zahlungen verwenden, von den Geschäftsbanken geschöpft wurde.
Dieser doppelte Geldkreislauf sowie das „Interbankengeld“, das als drittes hinzukommt, erschweren das Verständnis des aktuellen Systems.



8. Die Umstellung vom privaten Giral- zum gesetzlichen Vollgeld geht in mehreren Phasen vor sich.
Schritt eins ist die Ausgliederung sämtlicher Girokontobestände auf die Vollgeld-Konten im Publikum. Sie sind ab nun Vollgeld.

Die bisherigen Girokonto-Bestände auf den Passivseiten der Bankbilanzen werden umgebucht in Verbindlichkeiten gegenüber der Zentralbank (Passivtausch).
Die Zentralbank-Bilanz verlängert sich um die Summe aller Girokonto-Bestände. Auf der Aktivseite spiegeln ihre Forderungen gegen die Geschäftsbanken deren neue Verbindlichkeiten gegenüber der Zentralbank.
Auf der Passivseite steht sie für die Vollgeldkonten im Besitz des Publikums gerade, die von der Zentralbank ausgegebenes gesetzliches Zahlungsmittel sind.

Schritt zwei: In dem Maße, in dem „alte“ Kredite in der Höhe des Giralgeldbestandes bei den Geschäftsbanken getilgt werden, fließt den Banken Vollgeld zu:
Auf ihren Aktivseiten werden Forderungen gegen KreditkundInnen in Vollgeld = Forderungen gegen die Zentralbank getauscht.
Zahlen die Banken das Vollgeld an die Zentralbank zurück (was die Zentralbank erwirken könnte), können sie ihre Forderungen und Verbindlichkeiten mit der Zentralbank saldieren und streichen:
Die Bilanzen der Geschäftsbanken verkürzen sich so im Laufe von bis zu 20 Jahren im Ausmaß der ehemaligen Girokontobestände.
Analog verkürzt sich die Bilanz der Zentralbank um den gleichen Betrag - wie bei einer Kredittilgung.
Systemisch käme es so zu einer Verringerung der Geldmenge im Ausmaß der zum Umstellungszeitpunkt in Umlauf befindlichen Giralgeldmenge.



9. Die Zentralbank kann jedoch von der Möglichkeit Gebrauch machen, im gleichen Ausmaß, in dem Ex-Giralgeld (nunmehr in Vollgeld umgebucht) ausgeschleust und gelöscht wird, gleichzeitig neues Vollgeld in Umlauf zu bringen, wodurch die Geldmenge konstant gehalten oder gezielt verringert werden könnte (letzteres, falls die Annahme bestünde, dass sie gegenwärtig aufgebläht
ist).

Das frisch geschöpfte Vollgeld kann in den Staatshaushalt fließen und zum Abbau der Staatsschulden verwendet werden.
Da die Giralgeldmenge rund 50% des BIP der Eurozone ausmacht, könnten damit die Staatsschulden in der Eurozone halbiert werden: von gegenwärtig knapp 100% auf Maastricht-konforme 50% des BIP.
Es handelt sich näherungsweise um den
akkumulierten Geldschöpfungsgewinn, auf den die Allgemeinheit in den letzten Jahrzehnten
verzichtet hat, indem sie die Geldschöpfung den privaten Banken überlassen hat.




10. Neues Vollgeld wird in Umlauf gebracht, indem es von der Demokratischen Zentralbank aus dem Nichts geschöpft und dem Staat ausbezahlt wird – als Geschenk des Souveräns an sich selbst.
Ein möglicher Weg ist der direkte Fluss in den Staatshaushalt zur
a) Tilgung von Staatsschulden,
b) Finanzierung öffentlicher Leistungen,
 c) Senkung von Steuern oder
d) die Ausschüttung einer BürgerInnen-Dividende.
Über die Verwendung
entscheidet nicht die Zentralbank („Monetative“, s. u.), sondern der Souverän und seine Vertretung.

Die Geldmenge könnte in einer stabilen Relation zur Wirtschaftsleistung gehalten werden, zum Beispiel 60% des BIP (die gegenwärtige Summe aus Bargeld und Girokontoguthaben „M1“).

Jährlich wird die Geldmenge im prognostizierten Ausmaß der BIP-Entwicklung erhöht oder verringert (Grobsteuerung).
Sollte sich erweisen, dass eine andere Geldmenge passender ist, kann sie im Rahmen klarer Zielvorgaben jederzeit mit den Instrumenten der Geldpolitik ausgeweitet oder kontrahiert werden (Feinsteuerung).


Voller Text
Vom Vollgeld zum „Souveränen Geld“
Vorteile und Optionen einer Vollgeld-Reform
Christian Felber, 28. April 2016
 
 

 

SCHMERZLICHE WAHRHEIT:  GELDYSTEM

https://monneta.org/
 
übergreifendes Kommentar-TOOL 
Ihre Kommentare finden Sie baldmöglichst hierher übertragen
 

 

K O M M E N T A R E
 
 

 

.
1
 
Datum:      
Name :   Wohnort :  
@ :      
Betr. - NR.:   Adressat(en) :  
 
.
KOMMENTAR :
.
 
nn
 
.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Formular mit der ID: 107217