Die Gesellschaften unseres Planeten haben sich wechselseitig in deutliche Fehlentwicklungen verstrickt und verstricken lassen, die grundlegende Korrekturen täglich drängender machen.

Die da einmal mehr feststellbaren Irrtumsanfälligkeiten der Gattung ´Mensch´ fesseln offenbar nach wie vor dominant die Denkspielräume im Umgang mit der so gerne beklagten ´mangelnden´ Vollkommenheit des Ganzen  -  am ausgeprägtesten diesmal auf Seiten Ken Jepsens..

Immerhin skizzieren Sie, Herr Pohlmann, ja beeindruckend kenntnisreich, dass das Oszillieren zwischen Versuch und Irrtum die Grundbewegungen alles einzelnen im Ganzen an zentraler Stelle prägt  - mit all seinen schließlich  a u c h   höchst beeindruckenden Hervorbringungen...alles Möglichen voll ...!

´Rettung´ ist in diesem Oszillieren logischerweise eben gerade keine Kategorie !

Folglich kann es auch nicht darum gehen, die bisherigen Fehltakt-Geber zu ´stürzen´  -   das Wie offen .... 

Es genügt doch, sich gesellschaftlich mit neuem Selbstwirksamkeitsanspruch und Gestaltungswillen neben die bisherigen Taktgeber/innen zu schieben und entschlossen gemeinsam Stück für Stück die Klärung anstehender Fragen in die Hand zu nehmen !

Führen wir doch einfach in informell gebildeten Bürger/innen-Kreisen zusammen, reden uns dort wieder und wieder anregungsoffen die Köpfe und Herzen heiß über der Frage, welche System-Umakzentuierungsvorschlägen unter uns ans Tageslicht drängen, so dass  a l l e   neuen Tritt gewinnen können und Fehlentwicklungen ausgeräumt werden.  Und streben wir dabei ausdrücklich  aus unseren Horizonten als Souveräne die Neufassung entsprechend auszugestaltender Gesellschaftsverträge für D und die EU an !!

Lassen wir uns im Vollzug eines solchen Prozesses nicht beirren, tribunalisieren ganz entschieden nichts von dem, was es hinter uns zu lassen gilt, sondern schaffen uns unmittelbar produktiv die lebendige und wachsende Beratungs-Öffentlichkeit, die systemisch konsensierend zu Verfassungsmöglichkeiten vorzustoßen weiß, deren Etikett das von   A u t o p o i e t i e n   sein könnte  -  statt sattsam durchgespielter -archien oder -kratien ..., Diktaturen noch weniger !   ... auf Kooperation und Gedeihlichkeit ausgerichtete Gefüge  -   lebendig oszillierend im selbstorganisatorischen Austausch vielfältigster Sondierungen geeigneter Praktiken abfallfreien und auch sonst wachsend selbstwirksam akzentuierten Lebens ... !

So bauten sich neue gesellschaftliche Gestaltungsgewichte auf, an denen unblutig vorbeizuagieren, traditionellen Herrschafts-Ansprüchen nicht mehr gelingen dürfte ...

vgl:  https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2019/12/02/s-o-kommen-wir-nicht-weiter/

autopoiesis pdf 

 

 

 

 

 

 

 

 

Machen wir uns täglich schlauer  über unmittelbar gedeihliche Wege   . . .   und machen uns fit  für neue Wirksamkeiten  ! !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

EXTINCTION REBELLION – Initiativ Board – – –

Aktivist*innen-Kommunikation

 

k

 

 

https://www.google.com/imgres?imgurl=https%3A%2F%2Fwww.systemisches-konsensieren-berlin.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2017%2F08%2FSK_ProblemFrage-page-001.jpg&imgrefurl=https%3A%2F%2Fwww.systemisches-konsensieren-berlin.de%2Fsk-an-drei-abenden-ein-erfahrungsbericht-von-peaceofland%2Fsk_problemfrage-page-001%2F&docid=MHCGJLttVPVYzM&tbnid=iYlW2ULZYwT_jM%3A&vet=1&w=2008&h=2953&client=firefox-b-d&bih=736&biw=1600&ved=2ahUKEwi_7aWix4HmAhWCYlAKHXGrAZwQxiAoAHoECAEQFA&iact=c&ictx=1

 

http://www.drflow.ch/konsent/Fragen.html

 

 

Nichts Existentes vermöchte in nach innen wie außen harmonischer Ganzheit einfach zu sein und zu agieren.

Alles Existente, der Mensch einschließlich, hat es mit den Verstrickungen seiner wie in seine Endlichkeit zu tun: da sind Wände, Tunnel, Abgründe, Kränkung, Schmerz, Leid, Tod, Übersehen-Sein - und: da ist Licht, Weite, Heilung, beglückende Varianz und Zugewandtheit, Edelmut wie Anmut,Beschenktsein, Schenken- und Sich-Etfalten-Dürfen und und und . . .

All das ist typsch - u.a. menschlich. Das Wort ´unmenschlich´ ist ein Sackgassen-Begriff, ein verurteilendes Kontrastwort, das nichts zurechtzurücken in der Lage ist, im Gegenteil, meine ich.

Uns dieser Begrenztheit (als Spezies wie als Einzelwesen) b e w u s s t zu sein, darf uns ruhig ein wenig wehtun - es hält uns f r e i von hybriden Überforderungen der Art, ´die Welt verbessern zu sollen oder zu wollen´. Die Alternative zu einer ebenfalls im Begrenzten steckenden Welt wäre einzig überhaupt kein Etwas. Schwingen wir uns einfach als Lernende aufeinander ein, dann begegnen wir den Möglichkeiten von allen und und gewinnen uns die Chance die Antworten zu entwickeln, die wechselseitig gut tun . . .

So kann Selbstsicherheit entstehen, ohne Selbstüberhöhung, aber auch ohne abwertungen . . .

Ohne ein Wissen um die je eigene Erbarmungswürdigkeit wie die aller übrigen wüssten wir nichts über unser Angewiesensein auf unser aller Erbarmen mit uns selbst wie miteinander, uns fehlten die zentralsten ´Tentakel´, wenn es darum geht, uns miteinander zu verbinden und in Resonanz zu treten . . .

In dieser ´Armut´ liegt vermutlich unser wichtigster ´Reichtum´. . .

 

 v

 

p

 

WEHRLOSIGKEIT
-  das erste Attribut jedes Menschen, wenn er in dieses Leben tritt . . .
BETHLEHEM KÜNDET SIE UNS . . .
als die
HERRLICHKEIT GOTTES
UND DER MENSCHEN,
die nicht länger aufs
DROHEN setzen  !

 

 weihwehrl

Tja, der SPD, aber auch den übrigen Partei-Halbleichen, ist offenbar so etwas wie echte Lebendigkeit weitestgehend verloren gegangen.

Sie alle sehen nicht, dass sie sich ideologisch wie polit-praktisch in die verhängnisvollen Mühlen einer vordergründig alles Übrige schluckender Parteien-´Demokratie´hineingedreht haben, die für unverstellte Blicke auf Entwicklungen und für dadurch angestoßene Nachdenklichkeiten kaum Raum lassen und stattdessen alles zu Phrasen zermahlen ... (abgesehen von den Global-Player-Einflussapparaten, an die sie sich großenteils ausgeliefert haben)

Man erkennt offenbar nicht einmal, in welchem Maße man sich in inzwischen leerlaufenden Denkbahnen im Kreise dreht und scheint es nicht einmal vereinzelter Antwort wert zu befinden, wenn einem aus der Bürger/innenschft Anregungen vorgetragen, werden, die man ja vielleicht einmal wenigstens untereinander diskutieren könnte:

Eine ´Spinnerin´ wie ich war nämlich auf die anmaßende Idee gekommen, allen SPD-Kreisverbänden Mitte Juli 2019 ein paar Parteientwicklungswünsche zukommen zu lassen - via Mail mit dem Linkangebot zu meinen entsprechenden Überlegungen.

Bis heute ´erntete´ ich nichts als Schweigen im Walde.
Dabei wäre es doch wohl Aufgabe von Parteien, zumindest verlauten zu lassen, dass die da vorgetragenen Vorstellungen ja nun wirklich überhaupt nicht im Sinne gegenwärtiger Parteimitglieder seien ... (...denn?) - oder ...

Wen dieser Link interessieren sollte, hier ist er:
https://diskursplanb.home.blog/was-kann-was-will-was-soll-eine-sich-neu-aufstellende-sozial-demokratie-deutschlands-sdd-fuer-das-21-jhd-werden/


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

akk gelöbnis-rede

... der 12. November ist der Geburtestag des preußischen Militörreformers Scharnhorst, der den Militätdienst als Ehrendienst an der Nation definierte. ...

 

... im ersten Handbuch 1957 zur Inneren Führung hieß es:  "Nur was lebenswert ist, ist es auch wert, es zu verteidigen."  Deswegen lautet Ihr Treueversprechen auf ´Recht und Freiheit´  ... die im Grundgesetz verriefte unantastbare Würde jedes einzelnen Menschen  ...  Dafür gebührt Ihnen die Anerkennung unseres gesamten Landes...

 

... Diese öffentliche Wertschätzung (auf unzähligen aktuellen öff. Gelöbnissen) und auch die Anwesenheit von über 200 Bundestagsabgeordneten heute zeigt sehr deutlich:  die Bundeswehr ist ein unverzichtbarer Teil unserer Gesellschaft.  Sie kommt aus der Mitte der Gesellschaft und sie gehört dort auch hin...

 

Unsere Bundeswehr ist eine Parlamentsarmee, und sie wird es bleiben ...,weil unsere Bundeswehr ein wesentliches Instrument unserer Demokratie ist...  Die Bundeswehr verteidigt Deutschland gegen äußere Bedrohungen  ... immer zum Schutz unseres Rechtes und unserer Freiheit, wie sie im deutschen Bundestag  zum Ausdruck kommen.

 

Sie wissen auch, dass Ihr Einsatz Sinn stiftet, dass er die Grundlagen unseres Zusammenlebens festigt in Frieden und Freiheit

 

 

Schäuble:

wir leben in FRieden und dafür brauchen wir Sie, die Soldatinnen und Soldaten, denn dieser Friede ist eben nicht selbstverständlich ...  Sie leisten künftg Ihren  Beitrag dazu, dass unser Land erfüllt, was die Präambel unseres Grundgesetzes erfordert:  als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen. Und dafür schulden wir Ihnen unseren Dank .    .... weil es alles andere als belangöos st, für andere einzutreten, für dieses Land, für diese Gesellschaft, für uns alle  ... Das sind Sie:  Vorbilder für Verantwortungsbewusstsein und Pflichtgefühl.   ... Öffentliche Gelöbnisse ...  demonstrieren die Verbundenheit der Bürgerinnen und Bürger mit ihren Soldaten und sie geben Ihnen den nitwendigen Rückhalt für Ihren Auftrag. Und diesen Rückhalt braucht es angesichts der gewachsenen Aufgaben der Bundeswehr mehr denn je.

...Aber die Machterosion im Ostblock wäre auch nicht ohne den wehrhaften Zusammenhalt des Nato-Bündnisses denkbar gewesen, .... ohne den militärischen Gegenpol zu den Diktaturen.  Der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler hat es einmal so formuliert:  "Nie zuvor hat militärische Kraft so friedlich so viel erreicht."

... und doch wissen wir:  es gibt Situationen, in denen es nicht anders geht, in denen robuste bewaffnete Einsätze der Bundeswehr erforderlich sind, in denen Gewalt mit Gewalt beendet werden muss.  Den Frieden zu wahren oder ihn zu schaffen, das ist nicht kostenlos. Es hat übrigens auch einen moralischen Preis....

... Ich kann Ihnen versichern, dass diese Entscheidungen im Parlament niemals leichtfertig getroffen  werden, dass wir stets sorgfältig abwägen und versuchen vernünftig zu begründen, warum ein Auslandseinsatz wirklich notwendig ist.

 

... Im 7. Jahrzehnt nach Gründung der Bundeswehr müssen sich unsere Streitkräfte in einer gründlich veränderten Welt bewähren.... in der auch entfernte Konflikte weitreichende Auswirkungen auf uns haben können.  Aber auch wir als Gesellschaft müssen uns bewähren, indem wir uns nicht wegducken, wo es eines deutschen Beitrags zur Sicherung des Friedens, zur Wahrung unserer Werte braucht, indem wir unsere Aufgaben engagiert wahrnehmen, die uns aus unseren Bündnisverpflichtungen erwachsen.

"Deutschland hat Sicherheitspartner nicht nur im euro-atlantischen Raum, sondern weltweit." So könne sie sich auch eine tiefere Zusammenarbeit mit dem Indo-Pazifik-Raum vorstellen, also mit Südkorea, Japan, Australien, aber auch mit Indien.

 

__________https://www.dw.com/de/kramp-karrenbauer-deutschland-kann-nicht-l%C3%A4nger-nur-am-rand-stehen/a-51148046

Akk

"Ein Land unsere Größe und unserer wirtschaftlichen und technologischen Kraft, ein Land unserer geostrategischen Lage und mit unseren globalen Interessen, das kann nicht nur einfach am Rande stehen und zuschauen!"

Kramp-Karrenbauer scheint es mit dem stärkeren Engagement Deutschlands im Ausland ernst zu meinen. Kramp-Karrenbauer sieht diverse Herausforderungen in einer stark veränderten Sicherheitspolitik: die russische Aggression in der Ukraine, den internationalen, islamistischen Terrorismusund auch den Aufstieg Chinas, der mit "einem eigenen Herrschaftsanspruch einhergeht – inzwischen nicht mehr nur in seiner unmittelbaren Nachbarschaft."

Kramp-Karrenbauer schlägt deshalb vor, den bislang eher im Verborgenen tagenden Bundessicherheitsrat in einen "Nationalen Sicherheitsrat" umzuwandeln: "Das wäre ein Gremium, das den vernetzten Ansatz wirksam umsetzt, indem es die Instrumente von Diplomatie, Militär, Wirtschaft und Handel, innerer Sicherheit und Entwicklungszusammenarbeit koordiniert."

 

 

 

 

 

 

 

"Ihr seht schon, zu mehr als einem ohnmächtigen Statement werde ich wohl nicht in der Lage sein." - Wär schön, Dirk C. Fleck, wenn doch - auf gewandelte Weise !
Ließe sich nicht auch sogenannt ´Ohnmächtiges´ als jener Beweggrund denken, der uns sehen lehren könnte, dass wir noch jedesmal falsch liegen, wenn wir uns in Rettungs-Mantren verheddern ?


Das Leben in seiner ganzen wunderbaren Fülle gelangt schließlich nur in die Existenz vermittels eines unablässigen "Stirb und Werde", wie Goethe es einst als "Selige Sehnsucht" menschlichen Gastseins auf dieser Erde bezeichnete. . .

Beides unterliegt bewusst steuernder Gestaltungskraft meistenteils allenfalls illusionär.

Es vollzieht sich dort zur Gunst und Freude Beteiligter, wo diese fallweise ein ersehntes wie ein ganz unverhofftes Miteinander-Schwingen erfahren und zwischen einander wachsen zu lassen lernen, indem sie ein Gespür dafür entwickeln, wie es beibehaltend auszuloten wäre und: wie sich jeweils beherzt bis dahin nicht geahnte neue Harmonien bilden ließen . . .

Und es findet noch jedesmal seine mehr oder minder schmerzlichen Enden, mal kleinteilig, mal fürchterlich großräumig. . .


Wer will, dass etwas sei - also unendliches Vierlerei in unendlich vielen sich mal treffenden, mal zerstreuenden bzw. einander bedrängenden Rhythmen und Erfahrungshorizonten - . . .
. . . wer also - ein nicht anders als so sein könnendes - Etwas will und nicht vielmehr nichts : der hat zu begreifen, dass es in und zwischen diesem vielfältgen Etwas keine Hand geben k a n n , nicht einmal eine als allmächtig-göttlich herbei-erhoffte, für die die alles umstürzende Möglichkeit existierte, diesem Etwas eine dauerhafte Schwingungs-Harmonie zu verleihen . . . - es sei denn den Umsturz ins ´Nicht-Etwas´, was immer das wäre . . . ! !


Von so etwas wie einem Einstellungs-Tool zu träumen, das fehlende Harmonien via machtgeballtem Zentral- oder quasi allmächtigem Außenimpuls erzwänge, v e r s c h r ä g t unser Träumen immer wieder zutiefst:
Unser aller Lebendigkeit hängt a u c h an unserem Sterben-Müssen, ja -Dürfen.

Dauer und Qualität dieser Lebendigkeit liegen in den Stücken von Zusammen und Auseinander aller Einzelschwingungen, zu denen ein/e jede/r von uns findet.
Ob und wieweit wir einander dabei finden oder längerfristig in einem Maße verfehlen, dass wir zu keinen gedeihlichen neuen Klang-& Meldogie-Bandbreiten gelangen, liegt an unserem Gespür für uns selbst wie füreinander.
Da lässt sich weder etwas einfordern noch erzwingen.
Teilen wir einfach unseren Einfallsreichtum, loten wir aus, was wir uns und einander gewinnen, wenn wir mit diesem oder jenem unserer Einfälle zu operieren beginnen - finden wir ins Gespräch und in Verständigungen, aber entschieden jeseits hybrider ´Rettungs-Mantren´!

Leben wir mit wem immer es gelingt, was uns jeweils ausmacht - austauschfreudig und entwurfsfreudig - und einverständig damit, dass ´Weltrettung´ ebensowenig wie ´Welt-Untergang´ je im Benehmen sich noch so machtvoll gruppierender Existenzen liegen wird - - -

- das ´Stirb´ mögen sie sich vermeintlich mehr oder minder erfolgreich auf die Fahnen schreiben und mit herbeiführen ...

- das begleitende wie anschließende ´Werde´ erwächst hingegen aus Wirkgefügen, deren Autopoiesis von keinem Menschenhirn, keinem noch so hochgetrimmten Cyberwesen oder gar von ´künstlicher Intelligenz je wird erfasst werden können ..., denn all das wird immer ein so oder so ausdifferenziertes Etwas sein und nicht das allmächtig-unvorstellbar statisch alles in sich umschließende Nichts im ´Kokon´. . . ! !

Kein ´Stirb´, das keines Hinterhertrauerns ´wert´ wäre und dessen sich immer auch widerstreitender Nachhall nicht fortwirkte in dem, was jeweils ´wird´, unendlicher Möglichkeiten wie Abgründe voll...


Wichtig ist unser jeweiliges Lebendig-Sein im Stirb-und-Werde der Prozesse, an denen w i r je perönlich teilhaben und die wir mitprägen, mal in Fülle, mal nur beeinträchtigt, aber immer mit unserer unkapputtbaren Einmaligkeit.

Ob diese Prozesse nun historisch am "Ende der Hochzivilisation" stattfinden - oder wann immer davor oder danach: Hat das wirklich Bedeutung ? - Bei Erich Fried heißt es: " Es ist was es ist sagt die Liebe " . . .


Niemand braucht ´Tribunale´ außer denen, die sich anderen voraus glauben und ´Leben´ entsprechend als ein Rangeln um Positionsgewinne begreifen . . .
Wo Menschen nicht tun, was sie könnten, ist das noch jedesmal m i t das Gemeinschaftswerk aller darin so oder so Verflochtenen, soweit sie in eher lieblosem Machtstreben unterwegs waren, statt mit unbewehrter Barmherzigkeit . . . ,
- einer Barmherzigkeit, ohne die welche Kraft und Freude auch immer verdorren . . . !





 

 

 

 

 

Gabriele Weis (09.11.2019, 12:53 Uhr) https://keimform.de/2019/wie-verhindern-wir-die-klimakatastrophe/#comment-1420512

Mich schaudert leider, Benni Bärmann, vor den gigantomanischen global-´babylonischen´ Institutions-Turmbauten, die Dir da vorschweben . . .
Meinst Du wirklich, es könne am wenigsten disruptiv gelingen, einen planetenumspannenden Gesundungsplan aufzustellen, indem Du den bestehenden Welt-Manipulations-Bestrebungen ein ökologisch-institutionel rettendes Gegen-Vorzeichen verpasst  –   und das Gleis ins Menschheitsüberleben sei gelegt ?
Du sagst es doch selbst:    „Eigentlich müssten sich also alle Konservativen und Mächtigen dieser
Welt darauf stürzen, das so schnell wie möglich einzuführen. In einem
Satz zusammen gefasst würde ich sagen:
Es gibt keine
Möglichkeit ein globales Problem ohne wirksame globale Institutionen zu
lösen.“  –  dieses Mantra offerieren uns unsere Entscheidungsträger doch seit Jahren !!


Wie wär´s stattdessen mit dem Versuch, einfach nur nach  geeigneten Katalysatoren für das zu suchen, was, menschliche Lebensorganisation betreffend, dringend neuer Geleise und Strukturen bedarf   – – –   und  sich bereits über ein paar regionale Grundentscheidungen über Geld- & Politstrukturen mit immenser Fermentierungswirkung auf den Welthandel … auf den Weg bringen ließe, wenn es in die Köpfe gelangte ? ! !  !

(Monetative Geldinfrastruktur, BGE, Index-Steuer statt Arbeitsbesteuerung)



vgl. bei Interesse bitte:
1.10.2019  gw/  Brauchen wir ´Messlatten-Gesellschaften´ ??

 

 

 

Es solle uns langsam alle immens verstören, mit welcher Fühllosigkeit etwa Deutsche in West und Ost je nach gesellschaftlicher Verortung einfach in Jahrzehnten nicht auch nur in Ansätzen auffassen, was welche Entscheidung für Verortung A, B, C usf. bedeuten musste und bis heute muss.

Weltmeisterlichen Selbstbetrug gab und gibt es in diktatur-überstrapazierteren Gesellschaften wie der ehemaligen DDR- Gesellschaft mit Sicherheit nicht mehr als in der nachkriegsbegünstigteren westdeutschen Gesellschaft . . .

Fangen wir endlich an, z.T. denbar schäbiges Tun auf allen Ebenen, nicht länger verlogenst zu bemänteln und uns dnn zu wundern, wenn die verlogenen Worthülsen des Gesellschaftszirkus, in dem wir uns bewegen, extreme Anti-Positionen auf den Plan rufen !


Es wird Zeit, die Dinge anders anzugehen !

. . . etwa so:

29.10.2019 gw/ Wenn Wahlen Ausrufezeichen zu grundlegend veränderungs-bedürftigem Denken setzen . . . / 1
https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2019/10/29/wenn-wahlen-ausrufezeichen-zu-grundlegend-veraenderungs-beduerftigem-denken-setzen-1/

30.10.2019 gw/ Wahl-Ausrufezeichen – / 2
https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2019/10/30/wahl-ausrufezeichen-2/


7.11.2019 gw/ Wo Mehrheit und Minderheit(en) sich gegeneinander aufstellen, verfehlen sie die ´Würde des Menschen´ . . .
https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2019/11/07/wo-mehrheit-und-minderheiten-sich-gegeneinander-aufstellen-verfehlen-sie-die-wuerde-des-menschen/

5.11.2019 gw/ Wenn gruppen-feindliche Ressentiments & Aktionen um sich greifen …
https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2019/11/06/wenn-gruppen-feindliche-ressentiments-aktionen-um-sich-greifen/

 

 

In großen Schritten wird der Weltmachtwahnsinn vorangetrieben - aktuell blasen mehrere CDU-ler akkordiert zu kriegerischen Aufbrüchen.
Ausdrücklicher Widerspruch von möglichst vielen Bürger/innen ist täglich dringender erforderlich - via Mail, Straße.Blog, Leserbrief ...

vgl. bei Interesse hier:
https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2019/11/07/cdu-blaest-zum-weg-ins-dunkel/

15.10.2019 gw/ G E O – S T R A T E G I E – DER HÖLLENSCHLUND DES 21. JHDS. !
https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2019/10/15/g-e-o-s-t-r-a-t-e-g-i-e-der-hoellenschlund-des-21-jhds/
__________________

14.10.2019 gw/ … zur friedensfeindlichen Wirkung von Militärbündnissen
https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2019/10/14/zur-friedensfeindlichen-wirkung-von-militaerbuendnissen/

gw/ Krieg wird nicht weniger, wenn er kriegerisch beantwortet wird !
https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2019/10/14/krieg-wird-nicht-weniger-wenn-er-kriegerisch-beantwortet-wird/

 

Mir fällt zu den thüringischen Wahlen durchaus anderes ein - für irgendjemanden hier ggf. ein Stük relevant?

29.10.2019 gw/ Wenn Wahlen Ausrufezeichen zu grundlegend veränderungs-bedürftigem Denken setzen . . . / 1
https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2019/10/29/wenn-wahlen-ausrufezeichen-zu-grundlegend-veraenderungs-beduerftigem-denken-setzen-1/

30.10.2019 gw/ Wahl-Ausrufezeichen – / 2
https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2019/10/30/wahl-ausrufezeichen-2/

 

Wenn wirklch gelten soll, dass "der Staat ... wir alle (sind)", dann muss auch eine tatsächlich v o n a l l e n f ü h l b a r e Berücksichtigung a l l e r durch die Entscheidungsträger stattfinden !!

Es gilt nicht, fremden Verirrungen zu widerstehen ... - Jede/r stelle stattdessen s e i n e e i g e n e n auf den P r ü f s t a n d !!

Es gilt vielmehr, zu neuen Gemeinsamkeiten aufzubrechen - mit echten neuen Räumen für die ganz ureigenen Potentiale a l l e r ! !
Die aktuellen Denkhorizonte der allermeisten heutigen Polit-Akteure bewegen sich zumeist noch nicht einmal ansatzweise in solche Richtungen ! ! !

vgl. u.a. :
https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2019/11/07/wo-mehrheit-und-minderheiten-sich-gegeneinander-aufstellen-verfehlen-sie-die-wuerde-des-menschen/

 

 

 

 

 

 

Zu den Markt-Staat-Komponenten:


Moderne Staaten  (also nicht mehr Gefolgschaftsverbände lange lange etablierter Kriegsherren),  moderne Staaten definieren sich über verfestigte Grenzen, innerhalb deren ein staatliches Gewaltmonopol gilt, errichtet von denen, die überkommene wie neue Rechtshoheiten in entsprechend neuen Gesellschaftsverträgen bündeln konnten.
.
Ihre Bevölkerungen entsprechen diesen Verfestigungen nie:  sie schrumpfen und wachsen jeweils  in den Kriegs- und Konjunktur-Kontexten territorialstaatlicher Interessenpolitik in nicht unerheblichen Umfängen. . .
.
Der denkbar schillernde Begriff der ´Nation´, der  ´Zusammen Geborenen´  - als Dauersiedler wie als einander dort treffende Bildungsreisende an die frühneuzeitlichen Universitäten, as Hanse-Reisende und -Kontorbetreiber ... oder als in diverse Territorien drängende wie auch hineingerufene Neusiedler -  konnotiert sich seit den Gesellschaftsvertrags-Bewegungen des späten 18. Jhds. mit den verschiedensten, oft weit von so etwas wie ´gesellschaftsvertraglichen Theoremen´ entfernten Territorialstaats-Vorkommen. 
.
Wer je unter all diesen sehr verschiedenen Territorialstaaten des 18. bis 21. Jhds. im Rahmen welcher Ideologie auch immer  innenpolitische Zentralmachts-Konzentration anstrebte, hat sich in den letzten zweieinhalb Jahrhunderten nicht selten des Nations-Begriffes bedient  -  als jederzeit antriggerbarer Chauvinismus-Waffe im weltherrschaftswahn-befangenen Mächte-Kampf der modernen Territorialstaaten untereinander. . .
.
.
Kapitalistische Marktfreisetzung hat in den skizzierten Territorialstaatsprozessen zweifelsohne eine zentral dynamisierende Rolle gespielt.
.
Dass deshalb Staat, Geld und Markt ausschließlich als kapitalistische Instumentarien zu begreifen wären, kann ich nicht sehen.
.
Sie alle können auch  - ganz nach dem Willen von heute und morgen (!)  gesellschafts-vertrags-schließenden Territorial-Bevölkerungen rein infrastrukturelle Instumente einer Form zukunftsträchtiger Staatlichkeit sein, die der Vielfalt unterschiedlichster Wirtschaftsweisen und Eigentums-Konstruktionen jenes Stück Raum lässt, das die einen wie die anderen wie die dritten ... mentalitäts- und ideenbedingt nun einmal bevorzugen . . .
.
.
Eigentumsrechte an Unternehmen und Immobilien lassen sich doch nicht nur als dominant oder vergesellschaftet ausgestalten !
.
In ihrer tradierten Form ließen sie sich z.B. halbieren zu konkreter effektiv paritätischer Entscheidungsgewalt von Anteils-/Immobilien-Eignern und Mitarbeitern/Mietern an ausnahmslos allen Unternehmensentscheidungen (Unternehmensziele und deren etwaige Umakzentuierung,Investitionen, Betriebsstruktur, Engeltstruktur, Kooperationen, Gewinnverwendung ...).
Kreditwesen und Zinsnahme ließen sich regulieren und und und ...
.
.
Also könnten weiterhin in festlegbarem Rahmen profit-orientierte Unternehmen in nur begrenzt bedarfsorientierter Marktkonkurrenz neben gemeinwirtschaftlichen Commons- und Bürgerwerks-Unternehmen im Rahmen ausgesprochen bedarfsorientierter Produktions- und Abnehmer-Netze einander am Markt ergänzen   - wo sie das wollen -    oder aber ganz bis teilweise netzwerk-gestützt wirtschaften und  ggf. ein Stück weit ihre Produkte auch geldgestützt auf Märkten zugänglich machen.
.
Nicht zu übersehen die ergänzend wirksam zu machenden und öffentlich-rechtlich zu institutionalisierenden Bedarfs-Eruierungs- und Kooperations-Plattformen samt den sie jeweils ausgestaltenden z.B. monatlich tagenden allen zugänglichen, Bedarfsfragen klärenden und Lösungen anregenden Bürger/innen-Treffs, über die die diversesten Unternehmen sich über wechselseitige Auslastungspotentiale und -Grenzen verständigen und geeignete Anpassungen bzw. Abhilfen organisieren könnten ...
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Dergleichen erleichterte nicht nur ein Nebeneinander-Heranwachsen alter und gewandelter Wirtschafts- und Lebensweisen.
Es risse auch das Spektrum heute erst noch denkbarer Organisationsformen  auf die spannendsten wechselseitigen Anregungen hin auf . . . !
.
.
Und das insbesondere dann, wenn man Markt wie Geld (in seiner dann abnehmenden Bedeutung !) und ein schädlichkeits-kanalisierendes Indexsteuer-System, die alte Entgeltbesteuerungersetzend  (alles auf BGE-Grundlage)   zu den Aufgabenfeldern machte, die das Zentrum staatlicher Tätigkeit zu bilden hätten  (neben einem gut durchforsteten (!!) Rechtsstaats-System und jeweils streng auftrags-gebundener zwischenstaatlicher Kommunikation ohne Machtansprüche !
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Ressourcen- wie kommunikationsstruktur-bedingt halte ich von, wieDu es in Deinem Vortrag nennst, "hochgradiger internatialer Arbeitsteilung " nichts:  mit dem tödlichen weltweiten Massengüterhandel muss schnellstmöglich Schluss sein !   Weltumspannender Spezialgüterhandel hat dagegen sein volles Recht und macht in vieler Hinsicht großen Sinn  -  insbesondere, wenn Know How in immer mehr Territorien als Allmende weltweit verfügbar gehalten wird !  Möglicherweise meintest Du mit Deiner eben zitiertern Formel aber auch genau das ?



Wieso, Simon, sollte ein ´Staat´  - schließlich ein von Menschen entworfenes Instrument von Gesellschaften, die untereinander einen Vertrag schließen darüber, was das für ein Instrument sein soll, das sie sich da schaffen  (!!) -   wieso sollte ein solches Instrument seinen Auftraggebern gegenüber " s e i n e   P l ä n e   durchsetzen" ??
.
Staaten können selbstredend sein, und waren es, Instrumente von Feudalherren und absolutistischen Königen.
Sie können sein, und sind es, Instrument versteckter oder offener Plutokraten.
Oder Instrument sich ideologisch so oder so verortender und geschickt Gefolgschaften kreierender und eablierender Autokraten mit ihren jeweiligen Kader-Eliten...
.
.
Die ihnen allen jeweils zugrunde liegenden unausdrücklichen bis ausdrücklichen Gesellschaftsverträge folgen Strukturwandels-Impulsen, nutzen sie mal mehr und schließlich zunehmend weniger zugunsten der Mehrzahl der Gesellschaftsglieder . . .   und weichen am Ende mehr oder minder disruptiv veränderungsbedürftig werdenden  Vertrags- und damit <führungd-Macht-Konstruktionen.
.
.
Die "Pläne", die im Laufe der Existenz der gerade aktuellen Gesellschaftsverträge eine Rolle spielen, sind die Pläne derer, die sich - weit gespannt zwischen Erzwingung und Überzeugungskraft -  irgendwo zwischen angeblich und tatsächlich -   eine organisatorisch unverzichtbare Rolle für die Kanalisierung der zahlreichen Unsicherheiten menschlicher Existenz zu sichern wussten und wissen.
.
.
.
Dem Instrument ´Staat´ solche Planungskompetenzen gesellschaftsvertragslich ausdrücklich  erst gar nicht zuzuordnen, hätte Anliegen aller zu sein, die in der uneinschränkbaren Souveränität aller Vertragspartner/innen die Wurzel dessen ansiedeln, was   s i e    sich als Staatskonstrukt schaffen !

Soviel erstmal .  Zu den Markt-Staat-Komponenten später.

Merci für´s Antworten!

Gabriele Weis (03.11.2019, 12:14 Uhr)

Wenn ichDeinen Vortrag richtig verstanden habe, Simon, ist ein auf Dauer beibehaltener ´Staat´ deshalb für Dich indiskutabel, weil Du ihn als eine für alle planende Durchsetzungs-Instanz begreifst, die auf der Basis vergesellschafteter Produktions- und Konsumptionsmittel gesamtgesellschaftliche Produktions- und Reproduktionspläne zur Aufgabe hätte und via Exklusions-Nahelegung auch durchsetzen könnte.
Wer sagt, dass dergleichen die einzige Möglichkeit von nicht wie bisher kapitalistischem Staat wäre ?
Was spricht dagegen, ´Staat´zu denken und zu konzipieren als jene Gemeinschafts-Institution, die als gut abgestimmte Hinweisvermittlungs-Instanz unter dem offenen Einfluss aller für möglichst inklusive Grundbedingungen für alle zu sorgen hätte  –  also jene Aspekte von inkludierender Grundsicherheit ohne Lasten-Externatisierung ?
Was da jeweils konsensiert wäre, gälte bis zu ggf. entsprechenden Um-Konsensierungen.  Es ginge gerade mal insoweit um ´Durchsetzung´  des Konsensierten, als ausdrückliche Unterbindungen schädigenden Verhaltens sich als nicht länger vermeidbar erwiesen, ohne dass einzelne und Gruppen sich in schwierigste Selbstjustiz-Dickichte verlören …
Die Vorstellung, ´Staat´jenseits irgendeiner Form von Kapitalismus und Markt sollte (noch so denkbar flexible) Planungsinstanz für die Produktons-, Reproduktions- und Konsumptions-Praktiken und -Entscheidungen von Gesellschaften sein, kann in meinen Augen nur in der Irre landen.
Flächendeckende Vergesellschaftungen von Produktions-  Konsumptionsmitteln halte ich im noch lange nicht so einfach zu überwindenden Mentalitäten-Gefüge von Gesellschaften wie der unseren für extrem sperrig und anfällig für die Herausbidung autoritärer Prozesse…
Was spricht gegen erst einmal zu etablierende Eigentums- bzw. Einkommens-Ordnungen mit so etwas wie ´Allmende´-Ingredienzien und ergänzenden Individual-Verdiensten ?  (also etwa:  Unternehmens- wie Immobilien-Eigentum in hälftige Abstimmungspflicht mit Mitarbeitern bzw. Mietern & Pächtern bringen … ?!)
vgl.:  https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2019/10/01/brauchen-wir-messlatten-gesellschaften/

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Liebe st die zweifellos heilsamste, aber nur eine von einigen Antwortweisen alles Existenten auf alles Existente. Sie vollzieht sich nie ohne intensiven Dialog mit den übrigen Antwortweisen, mit denen wir ausgestattet sind. Mal harmonisiert sie die übrigen, mal gerät sie uns in Engen ...

Sie ist frohe und angeregte Resonanz, sie erspürt das je Besondere, einmalig und immens Begabte in uns selbst wie im Anderen, und präsentiere es sich noch so verschrägt aus den diversesten Verschüttungen heraus...

Wo sie sich auf lebendige Begegnung richtet, wird sie erspüren, wo eigene und begegnende Schwingungen in hren Berühungsmöglichkeiten belebt werden können.
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Sie als Mittel zu denken, gar in so etwas wie "Imperativen der Liebe" zu denken, verfehlt das Stück Seinsform, als das unser liebendes Antworten in Teilen immer unsere Existenz ausmacht.

Vergessen wir nicht: einander zu beschimpfen, Fehlverhalten und Irrwege anzuprangern, uns über Dummheiten zu erheben, wissend, dass niemand alles wissen kann, zutreffend und unbeeinflusst - -
- - das überspült uns dort, wo wir nicht akzeptieren, dass Existenz n u r Begrenztheit bedeuten k a n n , die kein Wesen einem anderen vorhalten sollte: sie macht uns alle aus.

Sie ist eine der Bedingungen der wunderbaren Liebeskraft, die wir an unsere Tage zu legen imstande sein können, wenn wir sie bewussst ins uns erspüren - w e i l wir blühen sehen wollen und uns ausdifferenziert beschenken lassen von allem, was in uns um uns zu zeitweiliger Reife, zu Wachtum und Neues belebendem Schwund drängt ...

Die Art, wie wir unsere Gemeinwesen strukturieren, hat sebstredend grundlegenden Einfluss darauf, welche Spielräume dabei für die Palette unserer Antwortweisen auf uns selbst und die Welt zustandekommen.

Diesbezüglich sollten wir mit wachen Blicken um wie in uns bzw. einander schauen. Erst, wenn uns mit einem Stück unmittelbar auf ihn bezogener Trauer erfüllt, in welchen ggf. hochlieblosen Gefangenheiten bzw. Irrtümern sich Gegenüber X bewegt, sind wir selbst in unserer Liebeskraft wie -Bedürftigkeit berührt und finden vielleicht Wege zu allseits befreiender Verständigung . . .

Macht einfach vorstellbar, welche konkreten Strukturen Euch vorschweben, um den alten in Lieblosigkeit steckbleibenden Irwegen zu entkommen!
Wie müssten wir wirtschaften, Politik, betreiben, uns verständigen über das, was sein soll und was besser nicht und über welche Mechanismen ?
Meine Ideen dazu gibt´s unter: https://diskursblickwechsel.wordpress.com

 

gw-umfeld der thueringen-wahlen.pdf

 

Comic Wolke wind streicht - Lizenzfrei Wind Vektorgrafik

Freie Gedanken

Ein Anschlag: 2 ermordete Deutsche und eine jüdische Türklinke.

Die Welt trauert über die jüdische Türklinke.

 

 

? ? - offenbar verstehen sich hier "freie Gedanken" als gruppenparteiische Abschätzigkeiten:

schließlich galt die Beschießung des Türschlosses einem nicht gelungenen Mordplan - niemand ! "trauert über die jüdische Türklinke" . . . !!

Mordpläne der in Halle misslungenen Art wie ihre Akteure hätten nichts tief zu Betrauerndes - wie jede/r aus anmaßender Willkür um ihr oder sein Leben Gebrachter nicht minder ?

 

Geht´s einem denn wirklich besser, ist man wirklich ´freier´, wenn man einseitige Gruppensolidaritäten pflegen zu sollen meint, statt einfach mitfühlend und trauernd berührt zu sein von allem, was welcher gequälten Kreatur immer von wem immer, - tatsächlich nicht minder als geplant - widerfährt ? ?

 

 

 

 

 

 

 

S t a a t e n     haben   e i n a n d e r    weder zu   ´b e f r i e d e n´   noch  zu    s a n k t i o n i e r e n  !
Lassen wir die wechselseitigen Anmaßungen !

 

- - -   MENSCHEN   WIE   STAATEN  HABEN  EINANDER  NICHT  HINEINZUREDEN   - - -

...   sie können und sollen voneinander lernen, wo es passt    ...

...   sie können und sollen gemeinsam beraten    ...

...   sie können und sollen kooperieren, gemeinsame Regelungen für ihren wechselseitigen Austausch erstellen   - - -   oder auch auf Distanz bleiben oder gehen   ...

...   und sie können und sollen einander ihre Bedenken vortragen  - - -   und   - jenseits wohlfeiler Pranger (!) -    die Wahrung von Menschen-Würde und -Recht anmahnen, sofern sie diesbezüglich selbst integer unterwegs sind  ...

... das immer noch Wirksamste auf dieser Welt ist das schlichte gedeihliche Beispiel  ... !

 

- - -     ÜBERGRIFFIGKEITEN   &  FESSELN  GEHÖREN  EINFACH  IN    K E I N E   DER  REDEN & ABREDEN  VON  POLIT-AKTEUREN  !      - - -

- - -     WO  ´VERHANDELN´   ´ERZWINGEN´  HEISST  und   WO  ´DISSENS´  ´SANKTIONEN´ BEGRÜNDET,  SIND   STRUKTURELLE   GEWALT  & UNFRIEDEN bis hin zum KRIEG   DIE KARTEN, AUF DIE MAN SETZT   - - -

 

 

- - -    GRUNDSÄTZLICH SOLLTE KLAR SEIN:  Wer seine GRÖSSE  darauf gründet,  dass   a n d e r e    auch nur eine der  Lasten seines  Tuns  UNAUSGEGLICHEN ZU  TRAGEN  HABEN,  VERGEHT  SICH  AN  MENSCHEN  &  GANZEN VÖLKERN !

Der Wunsch, zumindest für schwere für Entgleisungen auf diesem Feld internationale Strafgewalten zu etablieren, ist verständlich.  Jede denkbare Umsetzung krankt jedoch an so erheblichen Integritäts-Defiziten, dass ein solches Unterfangen als kontraproduktiv erkannt und beiseite gelegt werden sollte.

Es ist an den jeweils Betroffenen, damit auf je ihre Weise umzugehen.  Wer meint, sich nur mit Gegenbedrängnissen wehren zu können, sollte das rein auf sich gestellt tun, wenn er´s denn nicht lassen zu können meint.  Alles andere eskaliert und weitet die Konfliktlagen in Richtung Krieg !

Und SCHLIMMERES als KRIEG EXISTIERT NICHT ! ! !

Indirekte Betroffenheiten Dritter legen ggf. einfache erweiterte Distanznahmen nahe.  Das hat überhaupt nichts Unfriedliches, solange es nicht druckpolitisch eingesetzt wird !

 

 

 

Konfliktlagen wo auf diesem Planeten immer sind noch jedesmal zumeist gravierend entgleist, wo   a n d e r e   sich für   b e t e i l i g t   erklärten, mit der Begründung, ihre eigenen Sicherheitsbedürfnisse seien    jeweils   tangiert  - - -
- - -   und    s i e    hätten   überdies    - durch ihre Größe ausgewiesen -  Mitveranwortung  für eine ´Begleitung´,  ja ´Steuerung´ sogenannter ´Friedens prozesse´ ...

 

:    ... und der Rest der Welt schluckt dann ihre Abreden ...   ?!

:    Niemand hat sie zu dergleichen berufen   !!!

 

Wer erreichen will, dass andere sich respektvoll & zurückhaltend verhalten, der  darf selbst für sich   &   vor allem auch anderswo   n i c h t s    a n d e r e s   betreiben  !

 

Konflikte von   a u ß e n    machtvoll regeln zu wollen, ist ein IRRWEG   !

Wieviel Arroganz braucht es, zu postulieren,  man   w i s s e   als Außenstehender auch nur ansatzweise,  w i e   Streitgegner fern der eigenen Grenzen
ihren Streit am besten lösen würden   ???

 

Sogenannte ´ehrliche Makler´  wirken unaufhebbar als  ´Wölfe im Schafspelz´   !

...    schon sogenannte Sicherheits-Interessen stehen dem entgegen    ...

 

Wieviel Arroganz braucht es, zu   i g n o r i e r e n,  dass nahezu die meisten Konfliktlagen mit weltweit respekt- & rücksichtslosem Umgebungs-Verhalten zu tun haben !

...   s o ,  dass allein die Zurücknahme äußeren Vorteilsnahme-Verhaltens für heilende Luft in den meisten Konfliktlagen dieser Erde sorgte   ???

 

Wieviel Ignoranz braucht es, zu   glauben und zu   b e h a u p t e n ,  W A F F E N   &  M I L I T Ä R - B Ü N D N I S S E    machten  die  Welt   s i c h e r e r   ???!

 

Wieviel Selbsttäuschung braucht es, zu   glauben und zu  b e h a u p t e n,  durch   R Ü S T U N G S - R Ü C K N A H M E    über Abrüstungs - V E R T R Ä G E    befördere man wechselseitiges ´Vertrauen´,  weil  ´kontrolliert´   ???!

WER  ES  MIT  ABRÜSTUNG  ERNST  MEINT,   MUSS  DAS  VERTRAGSFREI   EINSEITIG  EINFACH  TUN !

 

WER  ES  MIT  EINEM  AUCH  NUR  NÄHERUNGSWEISEN   FRIEDEN IN DER WELT
ERNST  MEINT, DEM DARF ES   N I C H T   LÄNGER UM  ´GRÖSSE´, ´ZUSMMENHALT´,  VERGRÖSSERUNG  &  ´EINFLUSS´ oder auch  ´FAKTOR SEIN´ GEHEN    !

WER  STAATEN  ´MÄCHTE´,  ´GROSSMÄCHTE´, ´WELTMÄCHTE´ ...  NENNT, WER VON EINER  SO ODER SO ´MULTI-POLAREN WELT´ REDET,  SETZT AUF   M A C H T - K Ä M P F E     -     AUF    V O R T E I L S N A H M E - P O S I T I O N E N,   sprich:  deren Erzwingung, Ausbau, Verteidigung ...

 

DABEI  SIND nicht erst WAFFEN- und TRUPPENEINSÄTZE, sondern bereits  SANKTIONEN zur Maßregelung von Verhalten X  GEWALT,   ANMAßUNG  ohne irgendein Grund-Recht  !

...   Sanktionen mögen sich gegen Gewalt richten  -  sie sind unaufhebbar selbst Gewalt   ...

...   halbwegs optimalerweise dienen Sanktionen der Erzwingung von Verhalten & Schutz  ...

 

 

WO  STAATEN, gar  Imperien  UNTEREINANDER  mit  wechselseitigen  Sanktions-Ansprüchen  operieren, ist  IMMER  BEREITS  die Kriegs-Ebene  EIN STÜCK WEIT  im  Spiel  !

- - -    Für die einzelnen Imperien-Vasallen  stellt sich damit spätestens dann, wenn  zwischen zwei oder mehr Imperien  Sanktions-Spiralen in Gang gesetzt und ausagiert werden, die Frage,  ob und wie weit sie solche Kriegs-Preise mit-zahlen wollen   ...

...  d i e s e   ´zahlen´ sie schließlich immer :
-  zu Lasten ihrer eigenen Prosperität
-  und zu Lasten ihrer internationalen Integrität, wo es um Völkerrecht und Menschenwürde geht    ...

Nicht die Staaten- & Imperienlenker, die sich da in Sanktions-Kämpfe verstricken, werden so ja direkt erpresst:
den Menschen unter ihrer Herrschaft werden die Versorgungsmöglichkeiten beschnitten, Hunger, Krankheit & Einkommens-Verluste sollen dominieren und so indirekt den Polit-Akteuren die Machtgrundlage entziehen  ...

- - - - - - - - - - -      DERGLEICHEN  LÄUFT    -  fallweise  gar -   AUF   MASSEN-VERNICHTUNG   HINAUS  ...   !

- - -  ALSO GILT ES,  SICH KLAR UND KONSEQUENT JEDER ART VON INTERNATIONALER SANKTIONS-PRAXIS ZU ENTZIEHEN  !

 

 

Machen wir allüberall klar,
.
dass wir dergleichen

einfach nicht länger wollen !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn ´AUFKLÄRNGS-ERRUNGENSCHAFTEN´  (sogenannte ´europäische Werte´ &

 

behauptete ´Welt-Werte-Gemeinschaften´) k e i n e   leeren   P H R A S E N   sein sollen:

-   dann:    sollte es international  genau und allein  voller RESPEKT & ZURÜCKHALTUNG gehen um:  Lernen, Beraten, Kooperieren, Regeln, Mahnen  -,

-   nicht um Dominanz-Verträge und Sanktionen !

 

- - -    STAATEN HABEN KEINE DOMINANZ-RUNDEN ZU BILDEN  à la G 8/7 G 20, .........   !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wo bleiben die Entwürfe für gedeihliche Systemaufstellungen ?

Einzelforderungen bewirken nichts HInreichendes!
Das Reden davon, "die herrschenden Eliten zu stürzen“ - bleibt ohne klare Konzepte ein leeres Setzen auf irgendwelche Eruptionen ! - das überzeugt doch nicht !!!
.
.

Wir brauchen die Wahl zwischen gut durchkomponierten Konzepten und neue Gesellschaftsverträge !
-
G r u n d l e g e n d e s hierzu unter:

1.10.2019 gw/ Brauchen wir ´Messlatten-Gesellschaften´ ??
https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2019/10/01/brauchen-wir-messlatten-gesellschaften/

4.10.2019 gw/ Umbruchszeiten – – – also entwerfen & gestalten wir unsere Verhältnisse neu !
https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2019/10/04/umbruchszeiten-also-entwerfen-gestalten-wir-unsere-verhaeltnisse-neu/

>>> und: her mit, wenn´s geht,Besserem !!!

 

 

Was erzählen wir einander ?

Dass und wie und wie sehr und von wem betrieben und von wem erzwungen und von wem zugelassen ... unendlich Vieles schief läuft, ja auf apokalyptische Katastrophen zu, denen so oder so Einhalt zu gebieten wäre, Widerstand zu markieren, Wechsel zu erzwingen ... - in erbittertem Streit um werte-verteidigende Etikettierungen und unter unablässigem Aufstellen von Warnschildern ...


Wenn wir wollen, dass es von uns gestalt- und beeinfussbare Systeme sind, in denen wir leben, müssen wir uns Wege zu entsprechender Einflussnahme ausdenken und bauen !
Wir müssen einander erzählen, auf was sich auf solchen Wegen herausfinden und anzielen ließe und lässt !!!

Wenn wir um die zahllosen Ungedeihlichkeiten unseres Tuns wissen, müssen wir uns zusammensetzen und über neue Gedeihlichkeits-Strukturen und -Einrichtungen beratschlagen, Geeignetes entwickeln, beschließen und umsetzen !
Wir müssen einander erzählen, wie sich Dinge einmal ganz anders als gewohnt denen und konstruieren lassen und was daraus erwachsen könnte !!!

Wenn wir doch wissen, wieviel Vernichtungswut uns zuweilen packt und was wir dazu beitragen, dass das geschieht - nicht minder aber wissen, wie produktives Streiten geht, etwas miteinander entwickeln, voller Neugier, Eifer, Herzlichkeit ... Warum erzählen wir uns so wenig davon und von unseren die Dinge ganz woanders hin rückenden Ideen, Erfahrungen, Freuden und Leiden, von dem, was wir gemeinsam planen könnten, heraus aus gegenwärtigen Engen hinein in neue Wirksamkeitsfelder ... ?!


Mein aktueller Erzähl-Link ist einer zu meinen Alternativ-Ideen, was neue Rahmensetzungen mit neuen Spielräumen für alle angeht, die Lust entfalten, zu Neuem aufzubrechen aufbrechen und unsere Verhältnisse kühn, aber respektvoll und tolerant zu weiten ... :

1.10.2019 gw/ Brauchen wir ´Messlatten-Gesellschaften´ ??
https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2019/10/01/brauchen-wir-messlatten-gesellschaften/

4.10.2019 gw/ Umbruchszeiten – – – also entwerfen & gestalten wir unsere Verhältnisse neu !
https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2019/10/04/umbruchszeiten-also-entwerfen-gestalten-wir-unsere-verhaeltnisse-neu/

Habt Ihr auch Erzählbares solcher Art ? Wär schön !


 

´Wir wollen, dass Ihr´s richtet´! ´Wir leisten Widerstand´ gegen Eure Unbeweglichkeit, indem wir stören !`

Das ist im Endeffekt wenig mehr als das ´Weiter-So´ der unbeweglichen ´Eliten´...


Was soll das ewige Schimpfen auf diese ?

Arbeiten wir doch an dem, was w i r wollen, denken uns Wege dahin aus und bahnen sie uns. Entziehen wir uns dem Falschen und entwickeln und werben wir selbstbewusst für das neue Unsere und bringen es über Bürger-Kreise einfach auf einen neuen Verfassaungs- und Kommunikationsweg.

Kaprizieren wir uns nicht auf Widerstand, Störung, Sturz !

Legen wir souverän unsere wohl ausgearbeiteten Alternativen vor, erörtern und verabschieden sie.
Es gibt genug Raum, davon auch in ersten Umsetzungen dann erstes zu tun !!
Friedlich. Respektvoll. Entschlossen. Angeregt. Konzentriert auf möglichst Gedeihliches. Findig. ...


Mein Vorschlag zu grundlegend anders angesetzten System-Konstruktionen:

1.10.2019 gw/ Brauchen wir ´Messlatten-Gesellschaften´ ??
https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2019/10/01/brauchen-wir-messlatten-gesellschaften/

4.10.2019 gw/ Umbruchszeiten – – – also entwerfen & gestalten wir unsere Verhältnisse neu !
https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2019/10/04/umbruchszeiten-also-entwerfen-gestalten-wir-unsere-verhaeltnisse-neu/

>>> und: her mit, wenn´s geht,Besserem !!!

 

 

 

 

 

Danke, Box, dass Du meine Anmerkungen als ´drolligen Ausfluss kapitalistischer Kopfbesetzung´ betrachtest.


Der Umstand, dass allüberall a u c h bis vorrangig Manipulation im Spiel ist, heißt doch nicht, dass diese auch überall fraglos wirkte ! ??

Der Umstand, dass vieles, was Gesellschaften sich erworben haben, sehr häufig per Kampf erworben wurde - Unterdrückung und Eroberung nicht anders als Recht und Wohlfahrt (!) - heißt das denn zugleich, dass Kämpfe die einzigen Wege wären, in der Vielfalt dieser Welt ein Auskommen zu finden ?

Wann und wo hätte es je Macht-Symmetrie gegeben ? Macht zielt wesensgemäß auf Asymmetrie. Kampf nicht anders.

Macht-Denken und Macht-Spiele belegen unsere Köpfe und Herzen seit Menschengedenken wieder und wieder im Übermaß. Wir fangen sie nur ab, wenn wir sie nicht länger annehmen !
Spätestens heute in Zeiten geno-suizidalen Rüstungs- und Polarisierungs-Irrsinns wäre das angesagt. Die Lernphase war lang und blutig genug...

Die Kraft dazu kommt in meinen Augen nicht aus der Empörung und nicht von Entlarvungen. Sie kommt aus dem, was Du ´drollig´ nennst.

Faules nicht sehen und wahrhaben -Wollen ereignet sich dann, wenn wir zu wachsenden Anteilen nach Schuldigen suchen für das, was der Wahrnehmung im Grunde aller nach nicht stimmt, uns aber in einem Maße zu Neuansätzen drängt, demgegenüber wir uns nur wenig zutrauen. Jeder Manipulator hat da leichtes Spiel.

Soll der Mut zum Umbau allein aus der Wut über Fehlorganisiertes zum Nutzen Weniger erwachsen, wird es immer nur um veränderte Machtverhältnisse gehen, nie um ein neues Wachsen in Gedeihlichkeit. Beleben wir unsere Phatasie in diese Richtung !

Letzteres sollte unser wichtigstes Lernziel sein, nicht das Kreisen im Immergleichen immer einfallsreicherer Macht- und Kampfszenarien...