Beitrags-Chronologie 

 
Bernau, 8.April 2019
 
...endlich mal genau hinsehen:
 
gw /   JEDER STEUER-STAAT:  eine  ABSURDITÄT !
 
 
 
 
Wo neben subsistenzwirtschaftlichen Arbeits- & Lebensweisen auch Erwerbswirtschaft stattfindet,
bedarf es eines Äquivalenz-Mediums  - des Geldes -  

um für die einzelnen Gesellschaftsglieder wie für das Gemeinwesen erstehbar zu machen, wonach Bedarf ent- bzw. besteht.
 
 
 
 
 
 
 
 
Geld kann auf materielle Deckungsgüter wie Gold gegründet sein.

Frage ist dann, wer gelangt wie in den Besitz z.B. von Gold, um mit dessen Papier-, Münz- bzw. Buch/Konto- Äquivalenz-Versionen jenseits subsistenzwirtschaftlichen Einsatzes Bedarfsgüter zu erstehen?
 
 
Geld kann aber auch rein fiktiv  (geschöpft)  in der Welt sein  -   in umlaufsbezogen geregelter Relation zur marktweise angebotenen Gütermenge:
-  ausgegeben von Zentral-Banken mit alleinigem Geldschöpfungsrecht
-  und in Form festzulegender Währungs-Einheiten  -  konkret Münzen & Scheine (bar) wie buchungsweise (giral).

-  Oder aber es kann (allein oder) zusätzlich auch noch privaten Geldschöpfungs-Rechten entspringen  -  heute überdimensional der Fall.
 
 
Wo folglich über Nachbarschaftlichkeiten hinaus Gemeinwesens-Aufgaben zu realisieren sind, braucht das im Grunde nur dort im Wege von Abgaben zu erfolgen, wo keine Geld-, sondern Formen einfacher Natural-Wirtschaften bestehen.
 
 
 
 
Sobald Geld zum ausschließlichen Äquivalenz-Mittel avanciert ist, also volle Geldwirtschaft besteht, wird klärungsbedürftig:


a)  wie weit da weiterhin mit aufgehäuftem Edelmetall-Reichtum als Gelddeckung gehandelt werden soll  (bis 1971, Ende von Bretton Woods),

oder ob

b)  einzig früher fürsten-, später bankenseits geschöpftes Geld die Grundlage erwerbswirtschaftlichen Handelns sein soll :

-  da dann wieder die Frage:  wer darf da wie  Geld schöpfen  ?

- der abgabenbedingt reich Gewordene (kirchliche wie weltliche) Feudalherr  als Käufer erwerbswirtschaftlich hergestellter Produkte und Kreditaufnehmer  -  bzw. deren Fürst
-  sowie die historisch nächste Gruppe aus über dergleichen reich werdenden Kaufleuten und Bankiers (mit Hilfe besonders vorteilhafter Investitionen, Kreditvergaben und Zinsen)
-  bis hin zum verabsolutierten Kapitalanhäufungs-Credo des voll- bis spät-kapitalistischen Zeitalters  die STAATEN ?
/ mit einem allerdings immer ausgiebiger geldschöpfenden Privatbanken- und einem schwachen Zentralbanken-System
(Stand heute) ?  
 
 
 
 
 
Es brauchte also keinerlei Abgaben von Bürger/innen und Unternehmen, sobald der Staat  der alleinige Geldschöpfungs-Berechtigte wäre und sich auf eine gewalten-teilig aufgestellte MONETATIVE stützte !
 
 
 
Auf allen Ebenen wird da ein Aufwand betrieben, der zum einen aus phantasie-armer Denkfaulheit erwächst und zum anderen verschleiert, dass die privatbank-seitigen  Geldschöpfungsrechte  materiell nur denen zugute kommen, die als geldmächtige System-Arrangeure nicht selten im Hintergrund mit dafür zu sorgen wussten, dass es überhaupt gesonderte ´Zapfventile´ gibt, an die möglichst nur wenige herankommen -  und dass allenfalls die Effekte erkannt werden, nicht die räuberischen oder auch nur erzieherischen Mechanismen.
 
Das Rezept:  wachsende System-Labyrinthe auf möglichst vielen Ebenen mit unablässig erweiterten Regelgefügen, die keiner mehr durchschaut ...
 
Da verschränken sich bestwillige und weitgehend integre Detail-Regelungs-Absichten und  z.T. nahezu automatische Wucherungen in den diversen Systematiken mit offenkundig gewollten Undurchschau- und Unbeherrschbarkeiten . . .
 
 
In Sonderheit reproduziert sich in diesen Regelungs-Ungetümen über die Jahrhunderte hin ein Menschenbild , das ganz entgegen der z.B. christlichen Vorstellung (von der Gottesebenbildlichkeit, also geschwisterlichen Gleichrangigkeit aller Menschen) vordergründig weniger begabten Mitmenschen jede alle mittragende Vernunft und damit jedes Mitspracherecht absprechen zu müssen, ja zu dürfen meint !
 
 
 
 
 
 
 
KEIN STAAT WÄRE zur Erfüllung seiner Aufgaben AUF STEUER-EINNHAMEN ANGEWIESEN .
 
Wie aufwändig sind STEUER-SYSTEM-(Um-)Konzeptionierungen- und -Verwaltungen mit all den Verbräuchen und Umweltbelastungen, die daran hängen?
 
Wieviel Gezänk um Bezahlbarkeiten wäre hinfällig,
Wieviel Gezänk um sogenannte Gerechtigkeit,
Wieviel Anreiz zu ungerechtfertigter Vorteilsnahme.
 
 
 
 
 
Wie verrückt und Wirtschaftskraft und Ressoucen zerstörende staatliche Schuldknechtschaften bis weit hinein ins Private erzeugend sind denn STAATSANLEIHEN-GESCHÄFTE bereits rein innerstaatlich  -   erst recht im Weltmaßstab ?
 
 
DAS GEHT DOCH ANDERS VIEL BESSER :
15.4.2019  überarbeitete Version:
 
 
 
 
 
 
 
Ergänzung: 

Mir geht es um ein System entschiedenster Aufwands-Konzentration.

Um ein System mit Überschaubarkeit für alle.

Also nicht zuletzt:   um ein System ohne Steuern  -  seine Basis:

= eine klare Grund-Einkommens-Ordnung für Bürger, Staat und Kredit-Wirtschaft ohne die heutigen Volatilitäten ! 

Um ein System, in dem das jeweils entschieden bedarfs-volumen-bezogene Geldvolumen (Anhaltspunkt BIP des Vorjahres) landes-zentralbank-seits festgelegt und EZB-seits abgestimmt geschöpft wird  -  gemäß unmittelbar demokratischem verfassungsgemäß zu gestaltendem Auftrag  (alle 3 Jahre Neuwahl der ZB-Bankvorstände paritätisch durch Bürger/innen und Parlament)

(Erweiterungsmöglichkeiten durch bestimmungs-gemäß zu treffende Zusatzkredit-Entscheide  sowie ggf  auch durch zusätzliche Regional-Währungen, LZB-organisiert und EZB-konvertibilitäts-verwaltet)

 

Das Ganze:

a) auf  E/L- Zentralbank-Ebene im Rahmen entsprechend zu strukturierender Monetativen eingerichtet

und korrespondierend: 

b) auf Bürgerwerks-Plattformen, auf denen sich sogenannte Stakeholder  (Produktions-Teilhaber wie Betroffene) jeweils beraten und verständigen, als neues Gestaltungs-Medium gedeihlicherer Nutzbarkeiten als heute ins Spiel gebracht:  

- über erwünschtermaßen vorrangig zu realisierende Bedarfe - vorwiegend regional,  ggf. auch weiter überregional

-  über die dazu zu entwickelnden Produktions-Kapazitäten, -Weisen, Finanzierungen & Arbeits-Entgelte

- über insgesamt den Rohstoff-Wechsel, den man dabei betreiben und in Kauf nehmen will.

 

Um ein System, in dem trotz festen (also marktfreien) Zinsrahmens   -  aufgrund eben dessen wie der Steuerfreiheit  -  schon (?!)  hinreichend viel  Kreditgeschäftsgewinn für Banken entstünde (von den Wertpapier-Geschäftsmöglichkeiten ganz zu schweigen) -  so meine ich sehr laienhaft ...

 vgl entsprechend veränderte Grafik:  http://buergerbeteiligung-neu-etablieren.de/0-DEBATTENRAUM-D/BK/gwos2.jpg

 

Sogar zunehmend wichtige und individuell-kreative Mitarbeiter-Aufgaben gäbe es jenseits der erforderlichen Digitalisirungssysteme im Bürgerwerks-, Einzelunternehmens und Privatkunden-Beratungsbereich  -   mit bank-seitigen wie auftraggeber-seitigen  Beratungs-Entgelten. 

 - also ein durchaus weites und kommunikativ gesellschafts-orientiertes Geschäftsbankenfeld... 

(Umbau selbstredend im Selbstaufstellungsbereich eines jeden Kredit- wie Zahlungsverlehrs-Instituts hier wie allenthalben sonst unausweichlich)

 

Die hier gemäß meinen Überlegungen zu erbringenden Bankleistungen wären zuvorderst etwas für Geschäftsbanken.

Freilich:  Banken hätten sich gemeinwohl-orientierter aufzustellen und diesbezüglich konzeptions-kommunikativ mit möglichst vielen jeweiligen Stakeholdern unverzichtbare Zukunfts-Aufgaben !

Hat jemand Einwände und kann in Zweifel ziehen, dass deren Finanzierungs- & damit Existenzgrundlage mit einem zins- & steuerfreien 1/3BIP nicht gegeben sein sollte...   Ich würde da gern wirklich mehr u.U. Bedenkliches sehen lernen ... 

Soweit, was mir da augenblicklich grob vorschwebt  -  als auf möglichste Einfachheit der Konstrukte zielende Neukonzeptionierung von Geld- und Bankwesen  (einen kleinen Dreh  weitergedacht als Anfang April )

 Ich wünsche mir die dabei grundzulegenden Ablauf-Prozesse so kommunikativ und gängelungsfern wie möglich ...

 
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Wie absurd ist denn der Glaube, KREDIT-ZINSEN (auch nur für Staatsanleihen !)  hätten Sache von Geldmärkten zu sein ?

... sorgen sie doch nur für Nicht-Rückzahlbarkeit, spülen also Eigentum via Pfändungs-Eintreibung in die Hände vorteilswahrnehmender Kreditgeber.

Aus auskömmlich mach arm und transfer-bedürftig  -  ein AUFWAND, der seinesgleichen sucht ...
 
 
 
 
Wie absurd sind überdies STARK-SCHWACH-KLASSIFIZIERUNGEN, die sogenannte Leistungsträger zu angeblichen Mit-Trägern ihrer Mitmenschen machen, namentlich auch dort, wo die Ersteren nicht selten die Letzteren erst in Schwächepositionen drücken, sie dann aber auch sicher dort verwahren ? 

-  Die Steuern fürs Sozial-System erarbeiten schließlich keineswegs allein die sogenannt Starken.

-  Wer als Leistungsträger Anspruch auf ein zigfach höheres Arbeitsentgelt erhebt als der Durchschnitt, hat kaum Anlass, sich auf seine entsprechend höhere Steuer-Leistung etwas zugute zu halten !
 
Kann man sich als Staat aufwändiger selbst lähmen als über einen  STEUER- STAAT OHNE FINANZIELLE AUTONOMIE, aber mit Auffangverpflichtung gegenüber allen im Aus Gelandeten?

Mehr noch:  kann man als Staat aufwändiger Verarmung geschehen lassen, gar vorantreiben ?
 
 
 
 
 
KANN MAN  ALS BÜRGER/IN AUF DAUER SO BLIND BLEIBEN, DASS MAN NICHT ZU SEHEN VERMAG, WAS SICH ALLE DA AUFBÜRDEN LASSEN   -   OHNE JEDE NOT ??? !
 
 
 
Grundsatzfrage:  
 
 Was tragen unsere Staaten durch ihren z.T. völlig überflüssigen Aufwand zum Befund der immer bedrhlicheren  PLANETEN-ERDROSSELUNG bei?
 
 
 
 
Die ABKEHR VOM STEUER-STAAT
brächte ein beachtliches Stück

materieller wie mentaler

AUFWANDS-VERSCHLANKUNG !!!
 
 
Was hindert uns am klaren Hinsehen und mutigen Schlüsse-Ziehen ?
 
 
Ressourcen- & Kraft-Verschwendung 
- - - unsinniger STRESS
 
 
 
 
Schluss 1:   Wechsel zum VOLLGELD-SYSTEM
 
Schluss 2:   ausschließlich  ZENTRALBANKEN schöpfen 2/3 des Umlaufgeldes Geld für BGE und Staat  -  das Dritte besteht aus Vermögen und Unternehmensgewinnen im Umlauf
 
Schluss 3:   ggf. nur noch Verbrauchssteuern als Stimulantien für gemeinsam gewollte Entwicklungen
 
Schluss 4:  die damit gegebenen neuen Spielraum-Potentiale sehen und sich entwicklen lassen
 
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